Ein Festival für Franz Schubert. Ihm den gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen, war die Idee der Schubertiade, die 1976 erstmals in Hohenems stattfand. Ins Leben gerufen von Herrmann Prey wurde das kleine, an Geschichte reiche Städtchen schnell zu einem der renommiertesten Festspielorte.
Heute ist die Schubertiade mit jährlich rund 70 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern das bedeutendste und renommierteste Schubert-Festival weltweit. Das dichte Programm der Schubertiade und die einzigartige Atmosphäre werden sowohl von erklärten Schubert-Liebhabern aus der ganzen Welt als auch von zahlreichen Musikfreunden aus der Region geschätzt.
Die Konzerte der Schubertiade Hohenems finden im Markus-Sittikus-Saal statt, der - eingebettet in eine schöne Gartenanlage mit Brunnen und Heckentheater - 300 Personen Platz bietet. Vom Vorplatz aus bietet sich dem Besucher ein beeindruckender Blick auf den steil emporragenden Schlossberg, wo sich die Überreste der Burg Altems befinden. Der 1913 errichtete, unter Denkmalschutz stehende Saal wurde von der Schubertiade grundlegend renoviert und zählt nun weltweit zu den besten Sälen für Kammermusik und Lieder. Er trägt den Namen Markus-Sittikus-Saal zur Erinnerung an den Grafen Markus Sittikus von Hohenems (1574-1619), der als Salzburger Fürsterzbischof nicht nur das Stadtbild mit dem Bau des Domes und von Schloss Hellbrunn wesentlich geprägt, sondern mit den ersten Opernaufführungen außerhalb Italiens auch die große Operntradition Salzburgs begründet hat.




